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DIY: Bullet Journal Setup – so geht’s!

16. Januar 2018

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Neues Jahr, neues Bullet Journal. Ich habe die letzten Monate Bullet Journaling in meinem alten Notizbuch ausprobiert, um zu sehen, wie und ob es mir überhaupt gefällt. Mittlerweile ist mein Notizbuch ausgeschrieben und ich habe eine Antwort auf die Frage: Ja, Bullet Journaling ist eindeutig etwas für mich! Daher starte ich dieses Jahr auch so richtig damit. Also mit einem ganz neuen Buch und einem richtigen Setup für 2018. Das klingt im ersten Moment nach mega viel Arbeit – ist es bis zu einem gewissen Grad auch – macht aber unglaublich viel Spaß, sobald man erstmal eine gewissen Grundstruktur für sich gefunden hat. Da das am Anfang gar nicht so einfach ist, zeige ich euch, wie mein Bullet Journal Setup für 2018 aussieht und verrate euch natürlich auch direkt ein paar Tipps & Tricks.

BuJo: Year Spread | Pixi mit Milch

1. Vorbereitung ist alles.

Bevor es losgeht, sollte man sich erstmal eine Grundausrüstung zulegen. Im Grunde ist das nur ein Notizbuch und eine Auswahl an passenden Stiften. Wie diese Ausrüstung bei mir aussieht, habe ich euch bereits in meinen Tipps & Tricks für Beginner verraten. Nachdem ihr eure Materialien habt, solltet ihr euch eine gewisse Grundstruktur überlegen. Lasst euch dabei von anderen Bullet Journalern inspirieren und sucht euch einfach die Sachen raus, die für euch wichtig sind.

BuJo: Weekly Spread | Pixi mit Milch

2. Farben, Thema & Schriften

Damit euer Setup homogener wirkt, könnt ihr euch ein Grundthema für das Jahr überlegen und euch 1-3 Hauptfarben dafür aussuchen, die sich gut miteinander kombinieren lassen. Das Grundthema könnte zum Beispiel „florale Muster“ sein, die sich dann immer wieder als Illustrationen wiederholen. Ich habe mich für ein eher minimalistisches Setup entschieden, bei dem ich primär mit zwei Farben und einer Schriftart arbeite. Meine Akzentfarben sind Grün (Tombow „Grey Green“, 228*) und Beige (Tombow „Sand“, 992*), der Fließtext ist immer Schwarz. Bei den Überschriften verwende ich immer die gleiche Schriftart, sodass die Seiten schön zusammenpassen. Im Jänner habe ich die Schrift noch beibehalten, in den nächsten Monaten werde ich dann aber bestimmt innerhalb des Monats neue Schriftarten etc. ausprobieren.

BuJo: Coverpage | Pixi mit Milch

3. Coverpage

Da ich das Bullet Journaling vor allem angefangen habe, um mich kreativ auszutoben, müssen bei mir Coverpages einfach sein. Meine allererste Seite (nach den vorgedruckten Indexseiten), ist daher eine hübsche Coverseite, auf der ich 2018 geschrieben habe. Dafür habe ich mir zunächst die Zahlen mit Bleistift groß vorgeschrieben. Die Zahlen habe ich anschließend mit Blättern, Blüten, Blumen und Co. befüllt, die ich mit einem schwarzen Fineleiner illustriert habe. Die Bleistiftstriche radiert man zum Schluss einfach weg und fertig ist ein wunderschönes Hand Lettering. Damit das Ganze nicht zu flach wirkt, habe ich ausgewählte Blätter und Zweige noch mit meinen Akzentfarben koloriert.

BuJo: Planning Page | Pixi mit Milch

4. Bullet Journal Plans

Nach der Coverpage habe ich eine Übersichtsseite für mein Bullet Journal gestaltet. Auf dieser Seite findet man den „Key“, also welche Zeichen/Farben wofür stehen, eine Übersicht der Punkte, die ich in meinen monatlichen Habit Tracker aufnehmen möchte, und ein paar Ideen zu einzelnen Seiten. So vergisst man nichts und kann laufend neue Ideen notieren.

5. Jahresübersicht

Im Anschluss habe ich eine Jahresübersicht über zwei Seiten gestaltet, in der ich mir Geburtstage, Urlaube und die wichtigsten Termine notieren werde. Solltet ihr mehr Platz brauchen, könnt ihr euch diese Übersicht auch größer gestalten und sie für euch entsprechend anpassen.

BuJo Goals | Pixi mit Milch

6. Improvement – Ziele, Kennzahlen & Vorsätze

Da ein Bullet Journal meist ein bisschen mehr als nur ein Kalender ist, habe ich eine Seite für meine Quartalsziele angelegt. Das können private, aber auch berufliche Ziele sein. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, wofür ich die Seite verwenden werde. Prinzipiell könnte man sich auch für jede „Baustelle“ eine eigene Seite machen, also eine Seite für berufliche Ziele, eine für meine Blog-Ziele, eine für meine privaten Ziele etc. Einige Blogger tracken außerdem ihre Kennzahlen in ihrem Bullet Journal. Ich habe das nun mal mit Intagram angefangen und bin gespannt, wie sich das entwickelt. Ich bin gerade selbst noch am ausprobieren und überlegen, wie ich diese Seiten gestalten werde. Viele haben auch eine Seite mit ihre Wünsche für das Jahr oder mit Dingen, die sie sich vornehmen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

BuJo: Reading List | Pixi mit Milch

7. Fun – Spaß-Seiten gestalten

Neben den diversen Improvement-Seiten, dürfen auch Spaß-Seiten nicht fehlen. Ich habe mir vorgenommen in diesem Jahr endlich wieder ein bisschen mehr zu lesen und mir daher eine Seite dafür angelegt. Auf dieser Seite möchte ich einerseits die Bücher auflisten, die ich gelesen habe, andererseits aber auch Buch-Tipps sammeln, damit ich sie nicht vergesse. Auch eine Movie-List habe ich angefangen. Auf dieser Seite werde ich einfach alle Filme, die ich mir in diesem Jahr ansehe, auflisten und bewerten. Das Ganze ist natürlich auch mit Serien oder Computerspielen möglich. Auch hier kann man sich austoben und einfach die Seiten/Listen anlegen, die einen selbst interessieren.

8. Leere Seiten

Mein absoluter Tipp: Lasst unbedingt ein paar Seiten frei, bevor ihr mit dem Jänner startet, so könnt ihr später noch Dinge ergänzen. Irgendwas fällt einem nämlich immer noch ein!

BuJo: Cover-Page | Pixi mit Milch

Viel Spaß beim Aufsetzen eures Bullet Journals! Hier könnt ihr mehr zum Thema nachlesen!

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