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Food DIY: Mürbteigkekse für den Osterstrauch

18. April 2014
Osterkekse | Pixi mit Milch

Zu Ostern gehören nicht nur gefärbte Eier und eine Osterpinze, sondern auch ein hübscher, dekorativer Osterstrauch. Da ich keine ausgeblasenen Eier oder andere Osterdeko zu Hause hatte, habe ich dieses Jahr beschlossen, mir einen essbaren Behang zu backen. Mürbteigkekse eignen sich dafür besonders gut. Einfach österliche Motive ausstechen und schon habt ihr einen süßen, essbaren Behang für euren Osterstrauch.

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Mürbteigkekse

Du brauchst:
400g Mehl
100g Butter
100g Margarine
120g Zucker (habe Kristall- und Staubzucker gemischt)
1 Packung Vanillezucker
1 Vanilleschote
1 Ei
Abrieb einer Bio-Zitrone
Prise Salz

Für die Glasur:
100g Puderzucker
Saft einer Zitrone
Lebensmittelfarbe nach Bedarf

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So geht’s:
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Mixer verrühren. Anschließend mit den Händen zu einem Teig kneten und diesen in Frischhaltefolie eingewickelt für 30-60 Minuten in den Kühlschrank geben. In der Zwischenzeit könnt ihr euch schon einmal überlegen, welche Motive ist ausstechen oder ausschneiden möchtet. Ich habe mich für zwei verschiedene Hasen, ein Osterei und Katzen entschieden. Wer keine österlichen Ausstecher hat, kann sich einfach passende Motive im Internet suchen, ausdrucken und ausschneiden, oder auch selbst welche zeichnen. Ihr könnt bereits den Ofen auf ca. 190 Grad vorheizen.

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Den Teig anschließend aus dem Kühlschrank nehmen und eine Hälfte auf einer bemehlten Oberfläche ca. 5 Millimeter dick ausrollen. Tipp: Achtet darauf, dass der Teig gleichmäßig ausgerollt ist, damit alle Kekse gleich dick sind, so können keine Kekse im Ofen verbrennen, bzw. länger als alle anderen brauchen. Die Kekse ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Wenn ihr Keksstempel zuhause habt, könnt ihr auch noch „Frohe Ostern“ oder ähnliches auf die Kekse stempeln. Nicht vergessen: Damit ihr die Kekse später aufhängen könnt, müsst ihr vor dem Backen Löcher machen, am besten mit einem Holzstäbchen. Wenn das Blech voll ist, die Kekse in den vorgeheizten Ofen schieben und für 15 bis 20 Minuten (je nach Größe und Dicke) backen. Wenn der Rand goldgelb/bräunlich wird, sollten die Kekse fertig sein und ihr könnt sie rausnehmen und auskühlen lassen. Aus dem Teig bekommt ihr drei Blech Mürbteigkekse.

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Wenn die Kekse ausgekühlt sind, könnt ihr euch ans Verzieren machen. Ich habe dafür eine Zuckerglasur angerührt. Wer so wie ich nur ein paar Kekse verziert, kann mal mit 100g Puderzucker und einem Schuss Zitronensaft anfangen. Das Ganze einfach in einer Schüssel verrühren, sodass eine zähe Masse entsteht. Die Hälfte davon in einen Spritzbeutel oder in eine Plastiksackerl füllen und mit der weißen Glasur die Ränder zeichnen. Den anderen Teil habe ich mit violetter Lebensmittelfarbe gefärbt und noch ein paar Details auf die Kekse gezeichnet. Ihr könnt die Kekse aber auch ganz damit ausmalen, das ist euch überlassen.

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Wenn die Glasur getrocknet ist, könnt ihr einen hübschen Faden durch das Loch ziehen und die Kekse auf eurem Osterstrauch aufhängen. Das Praktische daran: Ihr habt den Rest des Jahres keine lästige Osterdeko herumpurzeln, da die Kekse am Ostersonntag verspeist werden können.

Auf einen Blick:
Dauer: Backen, Ausstechen, Aufhängen ca. 3 Stunden
Schwierigkeit: 3 von 5
Vegetarisch: Ja
Vegan: Ei weglassen oder durch Ei-Ersatz oder eine halbe Banane ersetzen und Margarine statt Butter verwenden.

Die rosaroten Eier sind übrigens Plastikeier, die ich mit rosaroter Farbe bepinselt und teilweise mit Fransen aus Seidenpapier und Spitzenband beklebt habe.

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In diesem Sinne: Frohe Ostern!

Wie sieht euer Osterstrauch aus?

1 Comment

  • Reply Teresa 18. April 2014 at 21:19

    Die sehen ja super aus!

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