Reisen

Berlin Tag 2: Flohmarkt und Jüdisches Museum

17. August 2011
Guckst du am Flohmarkt am Mauerpark

Sonntag ist Flohmarkttag, auch in Berlin. Daher ging es zunächst auf einen Sprung zum Flohmarkt am Mauerpark, danach wurde im „An einem Sonntag im August“ gebruncht und da Regenwetter herrschte wurde der Nachmittag im Jüdischen Museum verbracht.

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Guckst du

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Berlin ist wirklich die Stadt der Fahrradfahrer. An jeder Ecke ist ein Fahrradgeschäft und auch am Flohmarkt wurden billige, alte Fahrräder an den Berliner gebracht

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Ziemlich coole Postkarten von Frank Kunert. Der Fotokünstler macht Miniatur-Nachbildungen und fotografiert diese. Die Postkarten sind allesamt lustig und sehen einfach toll aus. Da hat sich der Aufwand, der dahinter steckt, auf jeden Fall gelohnt

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Noch mehr Kunst. Es ist auffallend, dass am Flohmarkt am Mauerpark nicht nur alte Sachen verscherbelt werden, sondern viele Stände auch Selbstgemachtes verkaufen, was ich sehr toll finde

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Magnete aus Holz mit amüsanten Motiven: Von „The Shining“ bis hin zu „Euer Kapitalismus kotzt mich an!“

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T-Shirts von com Bedeck dich

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Selbstgenähte Bucheinbände und Vasen

Der Flohmarkt am Mauerpark ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Neben tollen alten Möbeln, Antiquitäten und Ramsch gibt es auch viele Stände, die Selbstgemachtes verkaufen.

Wohin: Bernauerstrasse 63-64
U-Bahn: U2 Eberswalderstraße oder U8 Bernauerstraße
Wann: Jeden Sonntag
Link zur Homepage

An einem Sonntag im August
Danach ging es zum Brunch in das nahe liegenden Lokal „An einem Sonntag im August“. Das Brunchbuffet liegt preislich bei 2,95€, wenn ein Getränk bestellt wird. Es gibt auch hier so ziemlich alles: Spiegelei, Wurst, Käse, kalte Salate, Marmelade, Müsli, Milchreis und so weiter. Negativ fällt auf, dass es nur Weißbrot wie Baguettes und Toast gibt. Alle Speisen, außer das Rührei, sind kalt. Das Buffet schmeckt aber trotzdem sehr gut. Von der Einrichtung her erinnerte es mich ein wenig an das WerkzeugH (die Wiener kennen’s). Die Möbel allesamt Vintage und wild durcheinander gewürfelt. Die Wände wurden mit Bleistiftzeichnungen verschönert. Alles sehr alternativ und heimelig. Mir persönlich war die Einrichtung jedoch ein wenig zu wild und durcheinander. Hingehen würde ich trotzdem immer wieder.

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Theke im Lokal

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Zeichnung an der Wand

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Blick auf einen Teil des Buffets. Vorne ein Automat, an dem man sich Nüsse und andere Sachen runterlassen kann

Wohin: Kastanienallee 103, 10435 Berlin
U-Bahn: U2 Eberswalderstraße
Link zur Homepage

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Direkt neben dem „An einem Sonntag im August“ ist das Boboq, ein Bubble-Tea-Laden

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Direkt nebenan, in der Kastanienallee 101, ist das Luxus international. Ein Geschäft, welches selbstgemachte Dinge von verschiedenen Designern verkauft. Von Schmuck über Postkarten bis hin zu Brieftaschen. Kreative mieten sich um 7,50€ im Monat ein Fach an und können so ihre Sachen im Luxus verkaufen.

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Eulen-Täschchen im Luxus

Jüdisches Museum
Danach statteten wir dem jüdischen Museum einen Besuch ab. Das Museum ist unglaublich groß und weitläufig. Die Architektur ist beeindruckend und die Ausstellungen interessant. Toll sind vor allem auch die vielen Stationen und Ideen, die einen zum Mitmachen anregen. Durch Interaktivität wird einem die Geschichte der jüdischen Bevölkerung näher gebracht. So soll man an einer Stelle eine Wunschliste schreiben, so wie ein kleiner Junge, dessen Dokument als Vorlage dient und an anderer Stelle kann man seinen Namen in hebräisch übersetzen lassen und nachschreiben. So macht ein Museumsbesuch Spaß. Wir haben insgesamt fast über vier Stunden in dem riesigen Gebäude verbracht. Man muss sich also wirklich Zeit nehmen.

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Denkmal

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In Gedenken an die Opfer

Wohin: Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin
U-Bahnstation: U1, U6 Hallesches Tor
Öffnungszeiten: Montag: 10-22 Uhr; Dienstag-Sonntag: 10-20 Uhr
Eintrittspreise: Erwachsene: 5€, Ermäßigt: 2,50€
Link zum Jüdischen Museum

Kreuzburger
Abendgegessen wurde im Kreuzburger – ein Burgerlokal in Kreuzberg. Es werden viele verschiedene Burger angeboten, auch Vegetarische. Preislich liegen die Burger zwischen 2,90€ und 5,90€, je nach Burger und Größe. Ich habe mich für einen normalgroßen Hawaiiburger entschieden, der für mich allemal ausgereicht hat. Das Lokal ist auf jeden Fall zu empfehlen, die Burger schmecken gut, nur an den Haus-Pommes könnte noch gearbeitet werden.

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Hawaiiburger mit Käse, Speck und Ananas, dazu normale Pommes

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Vitalburger mit Haus-Pommes

Wohin: Oranienstraße 190, 10999 Berlin
U-Bahnstation: Görlitzer Bahnhof
Öffnungszeiten: So-Mo: 12:00-03:00 Uhr, Fr & Sa von 12:00-04:00 Uhr
Link zur Homepage

Direkt gegenüber liegen noch mehrere Lokale, wie beispielsweise das Bateau Ivre, ein Bistro in dem man Essen, Frühstücken oder am Abend etwas Trinken kann.

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Lampen im Bateau Ivre

Alle Fotos gibt es hier. Bericht zu Tag 1 hier.

Habt ihr schon etwas davon gemacht?

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4 Comments

  • Reply Pixi 28. August 2011 at 12:00

    Hi Ivy! Ja, der Preis ist wirklich unschlagbar und ich kann es auch nur jedem empfehlen. Von der Einrichtung her haben mir andere Lokale einfach besser gefallen. Aber draußen sitzen ist bei schönem Wetter immer eine gute Idee.

    Hi Buntleben und Lisa: Ohja, der Flohmarkt war wirklich toll. In Wien gibt es eigene Flohmärkte wo ausschließlich selbstgemachte Sachen verkauft werden, auf normalen Flohmärkte ist es jedoch nicht der Fall. In Berlin leben könnte ich mir schon vorstellen, nicht für immer aber für ein Jahr oder so auf jeden Fall. (:

    LG.

  • Reply Lisa 25. August 2011 at 11:18

    Der Flohmarkt sieht super aus! Ich liebe Flomärkte, bin nur leider oft zu faul am WE so früh aufzustehn, dass ich noch die tollen erwisch. Berlin ist überhaupt toll, wobei es denk ich für mich keine Stadt zum dort Leben wäre…
    Aber für einen Berlintrip bin ich immer zu haben! 🙂

  • Reply bunt♥leben 20. August 2011 at 11:36

    Das nenne ich mal einen gelungenen Tag! Der Flohmarkt sieht wirklich sehr toll aus, gerade auch wegen den selbstgemachten Ständen. Soetwas haben wir im Ruhrgebiet leider gar nicht. Dort gibt es meistens nur Händler, die alle die selben alten Kosmetika verkaufen.

  • Reply Ivy 17. August 2011 at 09:55

    Huhu. Im „An einem Sonntag im August“ war ich auch schon mal. Allerdings nur auf einen KAffee. Fand den Preis für’s Brunch allerdings mehr als gut. Ich mag die Einrichtung eigentlich. Wir sind aber draußen gesessen und da hab ich von drin nicht so viel mitbekommen 🙂

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